Wem ist noch zu helfen
2018-12-28, 17:00–18:20, OIO lecture arena

Global NGO Players vs. (linke) Grassroots-Gruppen - wer entscheidet, wem wann wie geholfen wird...und wo verkommt humanitäre Praxis zum politischen Spielfeld


Aus Kritik am humanitären System der UN und seinen beteiligten Groß-NGOs haben sich viele (linke) Grassroots-Gruppen gegründet. Auch diese können natürlich nicht ohne finanzielle Mittel arbeiten, und sind somit auf Spenden, ergo auf Öffentlichkeitsarbeit angewiesen.
Wie entscheiden die "Großen" wann und wie und wem geholfen wird? Welche Lücken bleiben dabei (zwangsläufig)?
Und wie werden diese Entscheidungen bei den Grassroots getroffen? Und welche Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Krisen hat ihre Öffentlichkeitsarbeit? "Trommeln gehört zum Handwerk", aber wo läuft linkes humanitäres Engagement Gefahr, in rein politisch motivierten Aktivismus abzudriften? Und wenn das schlimm ist, warum?
Eine kritische Betrachtungsweise.